INQA-Coaching für die ROLF Fensterbau GmbH
Die ROLF Fensterbau GmbH wurde 1980 als Kleinstbetrieb von Josef Rolf gegründet und stellt hochwertige Fenster nach individuellen Maß her. Seitdem ist sie auf über 100 Beschäftigte angewachsen. Heute wird das Unternehmen von Frank Alefelder geführt und hat sich zu einem der größten Arbeitgeber der Region Hennef-Uckerath entwickelt. Mit einer Produktionsleistung von ca. 300 Fenstern täglich vollzieht das Unternehmen einen Wandel vom Handwerks- zu
einem modernen Industriebetrieb. Mit dem Wachstum wurde auch der Aufbau entsprechender Strukturen notwendig.
Vor welchen Herausforderungen stand Ihr Unternehmen, sodass Sie INQA-Coaching in Anspruch genommen haben?
Copyright: ROLF Fensterbau GmbHDie Veränderungen durch die Digitalisierung sowie der Wandel zum Industriebtrieb erfordern gut strukturierte Arbeitsprozesse. In der Vergangenheit konnte das Unternehmen hier bereits Erfolge erzielen. Allerdings blieb es bei den digitalen Ansätzen bei Insellösungen und die vorhandenen Tools wurden nicht einheitlich genutzt. Zudem bestanden teilweise Vorbehalte in der Belegschaft gegenüber den Neuerungen. Im Rahmen des INQA-Coachings sollte deswegen ein Enterprise-Resource-Planning (ERP)-System im Unternehmen eingeführt und die Mitarbeitenden in den Prozess eingebunden werden.
Wie verlief der INQA-Coaching Prozess und wie wurden die Beschäftigten eingebunden?
Mit INQA-Coaching wurde ein beteiligungsorientierter Ansatz gewählt, um die Digitalisierung im Unternehmen voranzutreiben. Dafür wurde ein Labteam mit Beschäftigten aus allen relevanten Bereichen gegründet. Das Labteam erstellte zunächst mit Hilfe digitaler Tools eine Problemanalyse, um auf dieser Basis neue, einheitliche Prozesse zu entwickeln. Unterstützt wurde das Team dabei vom INQA-Coach Dirk Beckmann von Hagen Consulting & Training. Um die Akzeptanz der Neuerungen noch weiter zu erhöhen, wurde zudem die gesamte Belegschaft befragt und über das Projekt informiert.
Was haben Sie aus der Beratung gelernt, um sich und Ihr Unternehmen zukunftssicher aufzustellen?
Copyright: ROLF Fensterbau GmbHDas Digitalisierungsprojekt war rundum erfolgreich. Durch die intensive Beteiligung der Beschäftigten und die externe Expertise von INQA-Coach Dirk Beckmann fand es im Vergleich zu bisherigen Projekten die Akzeptanz der gesamten Belegschaft. Deswegen setzt die ROLF Fensterbau GmbH auch bei der weiteren Optimierung der eigenen Prozesse – als nächstes ist die Einführung eines Dokumentenmanagementsystems geplant – auf Projektteams, stellvertretend aus Mitarbeitenden aus den jeweils relevanten Bereichen, und externe Unterstützung. Das Unternehmen hat dafür einen Raum als „Leitstand“ eingerichtet.
Geschäftsführer Frank Alefelder ist es wichtig, dass die Bedeutung der Projektarbeit für das Unternehmen sichtbar ist und neue Arbeitsabläufe durch den geschaffenen Raum zu einer festen Routine werden. Denn der entscheidende Faktor für einen gelingenden digitalen und strukturellen Wandel zum Industrieunternehmen sind nicht die Technologien, sondern die Menschen und ihre Arbeitsabläufe.
